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Ausbildung der Ausbilder nach AEVO

Die Ausbildung der Ausbilder (auch AdA) ist die ideale Weiterbildung für alle Berufserfahrene, die als Ausbilder theoretisches Know-how und praktisches Wissen an Azubis weitergeben möchten. Die beste Voraussetzung für die Ausbildung der Ausbilder ist eine Berufsausbildung im kaufmännischen, technischen oder dienstleistenden Bereich und pädagogisches Talent.

Qualifizierte und fähige Mitarbeiter sind wettbewerbsentscheidende Faktoren.  Engagierte Nachwuchskräfte sind also für den Erfolg eines Unternehmens unentbehrlich. Damit wird der Ausbilder im Unternehmen zu einem gefragten Mitarbeiter – denn Sie stellen die Weichen für den beruflichen Erfolg zukünftiger Fachkräfte. Mit der Wiedereinführung der Eignungsprüfung als Ausbilder 2009 ist das bundesweite Ansehen von Ausbildern wieder deutlich gestiegen.

Der Lehrgang Ausbildung der Ausbilder vermittelt die notwendigen Kompetenzen in den vier Handlungsfeldern der Ausbildung. Durch die Qualifikation Ausbildung der Ausbilder erlernt man praxisnahes Wissen, um die verantwortungsvolle Tätigkeit der Ausbildung mit den jungen Mitarbeiter erfolgreich ausführen zu können. Betriebliche Ausbilder und Ausbilderinnen werden überall dort gebraucht, wo Auszubildende in anerkannten Ausbildungsberufen ausgebildet werden sollen. Der Nachweis der “Berufs- und arbeitspädagogischen Eignung”, der mit der Ausbilder-Prüfung vor der Handwerkskammer erbracht wird, ist Voraussetzung für die Ausbildung von Auszubildenden.

Zielgruppe:

  • Fachkräfte, die Ausbildungsaufgaben in ihrem Betrieb unmittelbar und in wesentlichem Umfang übernehmen wollen
  • Selbstständige, die erstmals ausbilden wollen
  • Fachkräfte, die den Einstieg in die Ausbildung an Bildungsträgern finden möchten
  • angehende Meister und Meisterinnen
  • Arbeitsuchende jeden Alters, Berufsrückkehrende, ältere Arbeitsuchende und von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen

Zugangsvoraussetzungen der Teilnehmenden:

  • abgeschlossener Berufsausbildung im Handwerk oder staatlich anerkannten Ausbildungsberuf nach BBiG

-> Der Lehrgang wird in Vollzeit und in Teilzeit durchgeführt.

Inhalt der Maßnahme:

Die berufs- und arbeitspädagogische Eignung umfasst die Kompetenz zum selbstständigen Planen, Durchführen und Kontrollieren der Berufsausbildung in den Handlungsfeldern:

1. Handlungsfeld: Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen

  • ​Vorteile und Nutzen der betrieblichen Ausbildung begründen
  • Rechtliche Rahmenbedingungen berücksichtigen
  • Das System der Berufsausbildung darstellen
  • Ausbildungsberufe auswählen
  • Betriebliche Eignung prüfen
  • Vorbereitende Maßnahmen auf die Ausbildung einschätzen
  • Aufgaben mit den Mitwirkenden an der Ausbildung abstimmen

2. Handlungsfeld: Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung 
von Auszubildenden mitwirken

  • Betriebliche Ausbildungspläne erstellen
  • Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte berücksichtigen
  • Kooperationspartner einbinden
  • Auswahlverfahren anwenden
  • Ausbildungsvertrag vorbereiten und Eintragung veranlassen
  • Berufsausbildung im Ausland prüfen

3. Handlungsfeld: Ausbildung durchführen

  • Lernförderliche Bedingungen schaffen
  • Probezeit organisieren, gestalten und bewerten
  • Betriebliche Lern- und Arbeitsaufgaben entwickeln und gestalten
  • Ausbildungsmethoden und -medien auswählen und einsetzen
  • Auszubildende bei Lernschwierigkeiten unterstützen

4. Handlungsfeld: Ausbildung abschließen

  • Prüfungsvorbereitung gestalten und erfolgreichen Abschluss unterstützen
  • Zu Prüfungen anmelden
  • Schriftliches Zeugnis erstellen
  • Betriebliche und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen

Ein weiterer Bestandteil des Lehrgangs Ausbildung der Ausbilder (AdA) ist die Vorbereitung auf die praktische Prüfung, die in Form einer Präsentation oder einer Unterweisung einer Ausbildungssituation erfolgen kann.

Der Lehrgang Ausbildung der Ausbilder (AdA) deckt alle Inhalte des Rahmenstoffplanes ab.


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